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Bar Vorli[e]beDie interaktive Cocktailbar

Beyond the Screen Keyvisual – Bar Vorli[e]be

Fehlen Deiner Feier gute Musik und leckere Cocktails? Zum Glück gibt es die Bar Vorli[e]be! Hier vereinen sich beide Komponenten, und Du darfst alles bestimmen! Erschaffe Deine eigene Melodie. Kreiere Deinen persönlichen Drink. Ein geschmackvolles Spiel mit den Elementen.

Was ist die Bar Vorli[e]be?

„Vorli[e]be“ ist eine interaktive Cocktailbar zum Selbermischen – sie ist einfach die perfekte Attraktion für jede Feier, auf der Alkohol fließt. Die Gäste können sich ihre eigenen Drinks nach Musikgeschmack und Getränkevorliebe zusammenspielen und -mischen.

Wie das geht? Ganz einfach: Nach dem ersten Tastendruck ertönt eine Hintergrundmelodie. Jede weitere Taste spielt einen Ton auf diesen Beat. Gleichzeitig steuert diese einen Servomotor an, der das Getränk in den Becher fließen lässt. Entscheidend ist also nicht nur das Rhythmusgefühl des Benutzers, sondern auch die richtige Zusammenstellung der Flüssigkeiten.

Zur Auswahl stehen eine Spirituose und drei Säfte bzw. andere Mischgetränke. Farbige LED-Streifen am kompletten Gerüst machen die Bar auch optisch zu einem echten Hingucker. Die Party kann beginnen!

Was steckt drin?

In dem Projekt steckt jede Menge Technik! Fünf Arduino-Boards sind untereinander und mit vier Servomotoren verkabelt. Die vier Servomotoren plus vier Getränkespender sorgen für die genaue Dosierung der Flüssigkeiten, die über Schläuche in einen Becher gelangen. Als Spritzschutz dient eine Plexiglasscheibe.

In einem Kasten darunter steht eine Schienenkonstruktion. Mit dieser kann der Becher auf einem Schlitten hin- und hergefahren werden. Dafür sorgt ein Steppermotor.

Die Bedienung der Bar »Vorli[e]be« erfolgt über eine Art Keyboard mit vier Tasten – eine für jede Flasche. Die Musikausgabe erfolgt über einen Lautsprecher.

Bei der Erstellung des Codes wurde uns schnell klar, dass eine Live-Verarbeitung, also das Processing, nicht zu umgehen war. Aufgrund der starken Motoren mit hohem Energieverbrauch und des Processings benötigten wir für jeden Motor ein Arduino-Board. Für den Steppermotor wurde zudem noch ein Motorshield benötigt, um die Energiezufuhr zu gewährleisten.

Für die Live-Verarbeitung der Signale sorgt ein normaler Computer. An denselben Schaltkreis sind außerdem die Tasten, also die Eingabefelder, die LED-Streifen und ein Knopf zum Zurücksetzen angeschlossen.

Was also passiert, ist Folgendes: Der Tastendruck sendet ein Signal an eines der Arduino-Boards, dieses Signal wird an eines der vier anderen Boards weitergeleitet und dann wird der entsprechende Servomotor angesteuert. Dieser dreht seinen Arm um 120° in eine Richtung. Dadurch öffnet der Getränkespender den Durchlauf der Flasche, und die jeweilige Flüssigkeit kann in den Becher fließen. Zeitgleich erklingt der Ton, den wir vorher für die Tasten festgelegt haben. Die LED-Streifen sorgen neben dem Audiosignal für das visuelle Feedback und leuchten in den jeweiligen Farben auf. Und das sieht dann auch noch ziemlich cool aus!

Making Of

Beyond the screen Slider Image – Zu Beginn stand lediglich die Idee einer Cocktailbar, die verschiedene Getränkespender ansteuern kann und so ein Mixgetränk erstellt. Die Idee wurde dann schnell etwas komplexer…

Zu Beginn stand lediglich die Idee einer Cocktailbar, die verschiedene Getränkespender ansteuern kann und so ein Mixgetränk erstellt. Die Idee wurde dann schnell etwas komplexer…

Beyond the screen Slider Image – Zuallererst benötigten wir die „Dispenser“ (Getränkespender). Um die Dispenser zu betätigen, befestigten wir Band zwischen dem Dispenser-Hebel und einem starken Servomotor. Dieser kann durch eine kleine Drehung die Getränkezufuhr öffnen und anschließend wieder schließen. Ergänzend dazu druckten wir mit einem 3D-Drucker maßangefertigte Trichter, an denen wir PVC-Schläuche befestigten. Sie leiten die entsprechenden Getränke direkt in den Becher weiter.

Zuallererst benötigten wir die „Dispenser“ (Getränkespender). Um die Dispenser zu betätigen, befestigten wir Band zwischen dem Dispenser-Hebel und einem starken Servomotor. Dieser kann durch eine kleine Drehung die Getränkezufuhr öffnen und anschließend wieder schließen. Ergänzend dazu druckten wir mit einem 3D-Drucker maßangefertigte Trichter, an denen wir PVC-Schläuche befestigten. Sie leiten die entsprechenden Getränke direkt in den Becher weiter.

Beyond the screen Slider Image – Nun mussten die Schienen und der Schlitten, auf dem der Becher zu den Getränkeschläuchen gebracht wird, entworfen werden. Bei der Positionierung des Steppermotors als Antrieb spielten wir einige Varianten durch, entschieden uns aber für die Seitenposition mit einer Spule auf der gegenüberliegenden Seite. Die Halterungen für die Schienen, den Motor und die Spule erstellten wir per 3D-Druck, die Holzteile wurden mit dem Lasercutter zurechtgeschnitten.

Nun mussten die Schienen und der Schlitten, auf dem der Becher zu den Getränkeschläuchen gebracht wird, entworfen werden. Bei der Positionierung des Steppermotors als Antrieb spielten wir einige Varianten durch, entschieden uns aber für die Seitenposition mit einer Spule auf der gegenüberliegenden Seite. Die Halterungen für die Schienen, den Motor und die Spule erstellten wir per 3D-Druck, die Holzteile wurden mit dem Lasercutter zurechtgeschnitten.

Beyond the screen Slider Image – Für jede der vier Tasten löteten wir jeweils vier Buttons zu einer Reihenschaltung zusammen, damit die Tasten ganz sicher auslösen, unabhängig davon, wo man sie berührt. Die Buttons wurden auf Holzleisten innerhalb des Tastenkastens geklebt und mit Plexiglas-Quadraten zu den finalen haptischen Tasten gestaltet. Die Kabel der Buttons führten wir unter dem Schienenkasten hindurch.

Für jede der vier Tasten löteten wir jeweils vier Buttons zu einer Reihenschaltung zusammen, damit die Tasten ganz sicher auslösen, unabhängig davon, wo man sie berührt. Die Buttons wurden auf Holzleisten innerhalb des Tastenkastens geklebt und mit Plexiglas-Quadraten zu den finalen haptischen Tasten gestaltet. Die Kabel der Buttons führten wir unter dem Schienenkasten hindurch.

Beyond the screen Slider Image – Nach diesen großen Schritten folgte noch das Feintuning: ein Reset-Knopf für den Schlitten; LED-Beleuchtung, die auf die getroffenen Eingaben reagiert; Gestaltung von Notenblättern, Tasten und Schildern etc. Und fertig ist unsere interaktive Cocktailmischmaschine „Vorli[e]be“!

Nach diesen großen Schritten folgte noch das Feintuning: ein Reset-Knopf für den Schlitten; LED-Beleuchtung, die auf die getroffenen Eingaben reagiert; Gestaltung von Notenblättern, Tasten und Schildern etc. Und fertig ist unsere interaktive Cocktailmischmaschine „Vorli[e]be“!

Macher

Elena Kellinghusen, Ruben Siedler, Hilke Fomferra und Andreas Berzdorf

machen

Stimmungskerze