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Sound SplatterSo sieht Musik aus!

Beyond the Screen Keyvisual – Sound Splatter

Du willst sehen, wie Musik klingt? Sound Splatter setzt live Musik in Bild um – auf der Leinwand entsteht visualisierte Akustik, ein ganz eigenes Kunstwerk. Warum? Weil Kunst mehr als einen Sinn haben kann.

Was ist der Sound Splatter?

Sound Splatter ist ein Versuch der Visualisierung von Musik. Ein Lied wird live in Tonwellenlängen unterteilt und bearbeitet, so dass Informationen der Hoch-, Mid-, und Tieftöne verarbeitet werden können. Diese Informationsbestandteile werden an Servomotoren gesendet, die mit Farbe befüllte Druckluftflaschen auslösen. Als Produkt entsteht dadurch auf einer Leinwand ein bunt gesprühtes Bild, dass die Intensität der verschiedenen Tonhöhen darstellt.

Was steckt drin?

Sound Splatter funktioniert im analogen Teil mit drei Servomotoren, die jeweils die Druck-Sprühflaschen auslösen. Digital sind damit zwei Programme verknüpft: Arduino und Processing. Arduino IDE gibt den Arduino-Boards die notwendigen Informationen, um diese die verknüpften Sensoren, Motoren, etc. ansprechen zu lassen. Processing ist ein live verarbeitendes Codierprogramm, das in diesem Fall parallel die Musik verarbeitet und die Soundinformationen an die Arduinos weiterleitet. Dafür ist eine entsprechende Schnittstelle innerhalb der beiden Programme vorhanden.

Im Detail arbeitet Processing über die Minim Library, die es dem Programm ermöglicht, die Musik in seinen Wellenlängen darzustellen. Die Wellenlängen habe ich in drei Zonen unterteilt, die entsprechend der jeweiligen Tonhöhen ausschlagen. Wenn in einer der Zonen ein Schwellenwert an Ausschlag überschritten wird, sendet Processing pro Bereich ein Signal an die Arduinos. Die Arduino-Boards sind so codiert, dass sie für das jeweilige Signal die entsprechenden Servomotoren ansprechen, im richtigen Winkel auslösen und die Flasche zum Sprühen bringen.

Making of

Beyond the screen Slider Image – Sound Splatter ist aus der Idee entstanden, Informationen aus der alltäglichen Umwelt mit Farbe auf einer Leinwand zu fixieren. Zuerst probierte ich, Farben aus der Umgebung mit Hilfe von Licht und Farbsensoren zu übertragen und so ein Standbild der Umgebungssituation festzuhalten. Dann entstanden erste Versuche mit Tönen und Tonhöhen. Eine erste Version, in der ich mit Musik arbeitete, nutze das Lied „Crazy“ von Gnarles Barkley. Dieser Prototyp bezog sich jedoch noch vollkommen in seinem Ablauf auf dieses Lied. Um eine Apparatur zu erstellen, die in Gänze frei von liedspeziefischen Vorgaben ist, kam das Programm Processing hinzu.

Sound Splatter ist aus der Idee entstanden, Informationen aus der alltäglichen Umwelt mit Farbe auf einer Leinwand zu fixieren. Zuerst probierte ich, Farben aus der Umgebung mit Hilfe von Licht und Farbsensoren zu übertragen und so ein Standbild der Umgebungssituation festzuhalten. Dann entstanden erste Versuche mit Tönen und Tonhöhen. Eine erste Version, in der ich mit Musik arbeitete, nutze das Lied „Crazy“ von Gnarles Barkley. Dieser Prototyp bezog sich jedoch noch vollkommen in seinem Ablauf auf dieses Lied. Um eine Apparatur zu erstellen, die in Gänze frei von liedspeziefischen Vorgaben ist, kam das Programm Processing hinzu.

Beyond the screen Slider Image – Die einzelnen Sprühflaschen sind sicher fixiert und mit den Servomotoren verbunden, die ihrerseits mit den Arduino-Boards verknüpft sind.

Die einzelnen Sprühflaschen sind sicher fixiert und mit den Servomotoren verbunden, die ihrerseits mit den Arduino-Boards verknüpft sind.

Beyond the screen Slider Image – Der Code beginnt damit, dass vorausgewählte Lieder einen Schwellenwert bekommen, der einen Signalwert an Arduino sendet, wenn er überschritten wird. Der Signalwert löst bei Arduino die entsprechende Flasche zum Sprühen aus, indem der Servomotor sich dreht. Processing wurde so codiert, dass die Spanne an Wellenlängen und Tonhöhen in drei Bereiche aufgeteilt ist: Hoch-, Mid- und Tieftöne. Gleichzeitig visualisiert das Programm die entsprechenden Schritte und die Momente des Auslösens auf einem extra Bildschirm, um die genaue Zeit des entsprechenden Auslösens zu bestimmen. So entstehen letztlich die Bilder auf der Leinwand oder dem Papier.

Der Code beginnt damit, dass vorausgewählte Lieder einen Schwellenwert bekommen, der einen Signalwert an Arduino sendet, wenn er überschritten wird. Der Signalwert löst bei Arduino die entsprechende Flasche zum Sprühen aus, indem der Servomotor sich dreht. Processing wurde so codiert, dass die Spanne an Wellenlängen und Tonhöhen in drei Bereiche aufgeteilt ist: Hoch-, Mid- und Tieftöne. Gleichzeitig visualisiert das Programm die entsprechenden Schritte und die Momente des Auslösens auf einem extra Bildschirm, um die genaue Zeit des entsprechenden Auslösens zu bestimmen. So entstehen letztlich die Bilder auf der Leinwand oder dem Papier.

Beyond the screen Slider Image – Mein Ziel ist es, Sound Splatter noch weiterzuentwickeln, sodass das Endergebnis auf der Leinwand individueller wird, als es aktuell ist. Dazu möchte ich eine sich drehende, runde Leinwand nutzen. Zudem werden die Flaschen mit neuen, präziseren Aufsätzen versehen, so dass sie deutlich feiner und punktueller sprühen. So soll am Ende der Verlauf eines Liedes visuell noch klarer erkennbar werden.

Mein Ziel ist es, Sound Splatter noch weiterzuentwickeln, sodass das Endergebnis auf der Leinwand individueller wird, als es aktuell ist. Dazu möchte ich eine sich drehende, runde Leinwand nutzen. Zudem werden die Flaschen mit neuen, präziseren Aufsätzen versehen, so dass sie deutlich feiner und punktueller sprühen. So soll am Ende der Verlauf eines Liedes visuell noch klarer erkennbar werden.

Macher

Andreas Berzdorf

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