Ihr Webbrowser (Internet Explorer) ist veraltet. Aktualisieren Sie Ihren Browser für mehr Sicherheit, Geschwindigkeit und den besten Komfort auf dieser Seite: http://outdatedbrowser.com

MachmichleerDer Reminder für Ungernwassertrinker

Beyond the Screen Keyvisual – Machmichleer

Du vergisst, ausreichend Wasser zu trinken? Du brauchst einen Reminder? Einen erbarmungslosen Reminder? Machmichleer ist Deine Lösung!

Was ist Machmichleer?

Machmichleer ist eine Trinkflasche, die Dich regelmäßig daran erinnert, Wasser zu trinken. Dank LED-Streifen leuchtet sie rot, wenn sie gefüllt ist, und grün, je mehr sie geleert wird.

Zusätzlich kommuniziert die Flasche mit Dir als User. In 6 verschiedenen Sprüchen bringt sie zum Ausdruck, wie sie die aktuelle Trinksituation findet. Je weniger und seltener Du trinkst, desto ungehaltener wird Machmichleer.

Was steckt drin?

Unter dem Boden der Flasche befindet sich ein Drucksensor. Dieser ermittelt den Druck, der durch das Wasser auf ihn wirkt. Hinzu kommen fünf LED-Streifen, die in kleine Kanäle in der Wand der Flasche gesteckt werden. Ein LED-Streifen hat 6 LEDs, die je nach Druckwert in zwei Farben leuchten können. Ist die Flasche ganz voll, der Druck also hoch, leuchten alle LEDs rot. Sobald der Druck unter eine bestimmte Zahl gefallen ist, springt die oberste LED von Rot auf Grün um. Es gibt also 6 Gewichtsstufen und je mehr unterschritten werden, desto mehr LEDs leuchten grün. Wenn nur noch das Gewicht der Flasche auf dem Drucksensor lastet und kein Wasser mehr vorhanden ist, leuchten also alle LEDs grün.

Die LED-Streifen und der Drucksensor sind über ein Steckboard mit einem Arduino Nano verbunden. Die Streifen brauchen einen 220 Ohm-Widerstand und der Drucksensor braucht einen 10 kOhm-Widerstand. Beide sind zum Ground verbunden.
Bei den Streifen ist der Widerstand mit der Stelle D0 auf dem Streifen verbunden. Zudem kommt jeweils ein Kabel zu 5 Volt und Ground. Der Widerstand ist mit dem digitalen Pin 6 verbunden, damit das Arduino Nano über diesen Pin etwas ausgeben kann (Output). Der Drucksensor ist mit dem analogen Pin A0 verbunden, da über ihn etwas ausgelesen wird (Input).

Die Sprüche haben wir aufgenommen und als mp3 auf einer microSD-Karte gespeichert. Ein microSD-Kartenleser ist mit dem Arduino Nano verbunden. Dieses Modul liest die Soundspuren auf der microSD-Karte aus. Jedem Sound ist eine Nummer zugeordnet, welche man dann in den Code eingeben kann. Mit einem Klinkenstecker kann man das Modul mit einem Lautsprecher verbinden. Wir haben die unterschiedlichen Sounds an den Wasserdruck angepasst.

Making of

Beyond the screen Slider Image – Unser erster Prototyp bestand noch aus einer Pappbox und einer Plastikflasche.

Unser erster Prototyp bestand noch aus einer Pappbox und einer Plastikflasche.

Beyond the screen Slider Image – Zuerst versuchten wir, durch eine einfache Druckausübung auf den Drucksensor eine LED zum Leuchten zu bringen. Dann schlossen wir mehrere LEDs an und brachten sie je nach Druckstärke der Reihe nach zum Leuchten. Wir klebten diese Leuchtdioden an einen Trinkbecher und stellten ihn so auf den Drucksensor, dass die angeklebten LEDs leuchteten, sobald wir Wasser einfüllten. Hier war der unmittelbare Kontakt des Becherbodens zum Drucksensor problematisch. Wir mussten erreichen, dass dieser auch präzise reagiert. Erst als das funktionierte, wagten wir uns an LED-Streifen.

Zuerst versuchten wir, durch eine einfache Druckausübung auf den Drucksensor eine LED zum Leuchten zu bringen. Dann schlossen wir mehrere LEDs an und brachten sie je nach Druckstärke der Reihe nach zum Leuchten. Wir klebten diese Leuchtdioden an einen Trinkbecher und stellten ihn so auf den Drucksensor, dass die angeklebten LEDs leuchteten, sobald wir Wasser einfüllten. Hier war der unmittelbare Kontakt des Becherbodens zum Drucksensor problematisch. Wir mussten erreichen, dass dieser auch präzise reagiert. Erst als das funktionierte, wagten wir uns an LED-Streifen.

Beyond the screen Slider Image – Hier verstauen wir die Technik unseres ersten Prototyps in der Pappbox.

Hier verstauen wir die Technik unseres ersten Prototyps in der Pappbox.

Beyond the screen Slider Image – Da unsere Flasche auch sprechen können sollte, experimentierten wir auch mit Sound. Wir mussten uns nun überlegen, was sie sagt und in welchem Ton. Wir wollten auf jeden Fall eine Männerstimme, da diese dominanter und durchsetzungsfähiger klingen würde. Außerdem sollte die Stimme der Flasche einen besonderen Charakter verleihen. Wir haben schließlich eine sehr starke und besondere Stimme gefunden. Wir entschieden uns für sechs Sprüche, die die Flasche in verschiedenen Stimmungen von nett bis ziemlich aggressiv wiedergibt, je nachdem, wie viel der Nutzer getrunken hat.

Da unsere Flasche auch sprechen können sollte, experimentierten wir auch mit Sound. Wir mussten uns nun überlegen, was sie sagt und in welchem Ton. Wir wollten auf jeden Fall eine Männerstimme, da diese dominanter und durchsetzungsfähiger klingen würde. Außerdem sollte die Stimme der Flasche einen besonderen Charakter verleihen. Wir haben schließlich eine sehr starke und besondere Stimme gefunden. Wir entschieden uns für sechs Sprüche, die die Flasche in verschiedenen Stimmungen von nett bis ziemlich aggressiv wiedergibt, je nachdem, wie viel der Nutzer getrunken hat.

Beyond the screen Slider Image – Die Technik steht. Um Platz zu sparen, haben wir alles an ein Arduino Nano gelötet.

Die Technik steht. Um Platz zu sparen, haben wir alles an ein Arduino Nano gelötet.

Beyond the screen Slider Image – Wir standen anschließend vor der Frage, wie die Flasche aussehen sollte, und wie wir sie herstellen. Wir erkundigten uns nach 3D-Druck und entschieden uns schließlich dafür. So konnten wir die Flasche genau an die Bedürfnisse und die Platzierung der LEDs anpassen. Eine Flasche mit fünf Kanälen in der Flaschenwand war der Plan, damit wir die Streifen an die Flasche anbringen konnten, ohne dass sie in Kontakt mit Wasser geraten.

Wir standen anschließend vor der Frage, wie die Flasche aussehen sollte, und wie wir sie herstellen. Wir erkundigten uns nach 3D-Druck und entschieden uns schließlich dafür. So konnten wir die Flasche genau an die Bedürfnisse und die Platzierung der LEDs anpassen. Eine Flasche mit fünf Kanälen in der Flaschenwand war der Plan, damit wir die Streifen an die Flasche anbringen konnten, ohne dass sie in Kontakt mit Wasser geraten.

Beyond the screen Slider Image – Nach unseren Zeichnungen entstand am PC das präzise 3D-Modell der Flasche und wurde schließlich gedruckt.

Nach unseren Zeichnungen entstand am PC das präzise 3D-Modell der Flasche und wurde schließlich gedruckt.

Beyond the screen Slider Image – So sah unser Flaschenmodell am PC aus.

So sah unser Flaschenmodell am PC aus.

Beyond the screen Slider Image – Hier entsteht unsere Flasche im 3D-Drucker. Insgesamt dauerte der Druckvorgang 17 Stunden.

Hier entsteht unsere Flasche im 3D-Drucker. Insgesamt dauerte der Druckvorgang 17 Stunden.

Beyond the screen Slider Image – Noch fehlt uns ein passender Holzfuß. Daher behelfen wir uns erst einmal mit einem selbst gebastelten Unterbau. Darin findet die Technik zumindest schon einmal Platz.

Noch fehlt uns ein passender Holzfuß. Daher behelfen wir uns erst einmal mit einem selbst gebastelten Unterbau. Darin findet die Technik zumindest schon einmal Platz.

Beyond the screen Slider Image – Optisch ist Machmichleer noch nicht perfekt, aber langsam nimmt das Ganze Form an.

Optisch ist Machmichleer noch nicht perfekt, aber langsam nimmt das Ganze Form an.

Beyond the screen Slider Image – Hier entsteht der Holzfuß. Nun mussten Flasche und Fuß zusammengefügt und der Drucksensor dazwischen gebaut werden. Eine kleine Plastikscheibe mit fünf Einkerbungen eignete sich super, um sie auf kleinen, angeklebten Plastikfüßen in dem Fuß zu platzieren. So konnten die Kabel der LED-Streifen und des Drucksensors problemlos vom oberen Teil der Flasche in den Fuß laufen. Die Flasche ist also um einige Millimeter im Boden versenkt, sodass sie fest steht und das Gewicht des Wassers einwandfrei auf den Drucksensor wirken kann. Ein Loch im Fuß bietet Platz für die externe Stromversorgung und das Kabel des Lautsprechers.

Hier entsteht der Holzfuß. Nun mussten Flasche und Fuß zusammengefügt und der Drucksensor dazwischen gebaut werden. Eine kleine Plastikscheibe mit fünf Einkerbungen eignete sich super, um sie auf kleinen, angeklebten Plastikfüßen in dem Fuß zu platzieren. So konnten die Kabel der LED-Streifen und des Drucksensors problemlos vom oberen Teil der Flasche in den Fuß laufen. Die Flasche ist also um einige Millimeter im Boden versenkt, sodass sie fest steht und das Gewicht des Wassers einwandfrei auf den Drucksensor wirken kann. Ein Loch im Fuß bietet Platz für die externe Stromversorgung und das Kabel des Lautsprechers.

Beyond the screen Slider Image – Zu guter Letzt mussten wir die Flasche mit Acrylspray von innen abdichten, um eventuelle, beim Druck entstandene Löcher zu verschließen. Ebenso wichtig war die genaue Anpassung der Druckwerte im Arduino-Code, während wir Wasser in die Flasche füllten. Und so sieht Machmichleer schließlich fertig aus – wenn das mal nicht Lust aufs Wassertrinken macht!

Zu guter Letzt mussten wir die Flasche mit Acrylspray von innen abdichten, um eventuelle, beim Druck entstandene Löcher zu verschließen. Ebenso wichtig war die genaue Anpassung der Druckwerte im Arduino-Code, während wir Wasser in die Flasche füllten. Und so sieht Machmichleer schließlich fertig aus – wenn das mal nicht Lust aufs Wassertrinken macht!

Macher

Friderike Höft, Elisabeth Spirin, Anika Klevenow und Charleen König

machen

Awhacksa