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StefanDas Orakel von Barmbek

Beyond the Screen Keyvisual – Stefan

Tief im Dickicht des Hamburger Stadtparks wurde er gefunden: Stefan, das Orakel von Barmbek. Wenn Du ihn fragst, hat Stefan jede Menge Ratschläge parat. Und manchmal machen die sogar Sinn. Wie weit folgst Du dem Orakel aus dem Stadtpark?

Wer ist Stefan?

Entscheidungen sind nicht immer einfach. Nie können wir die vollen Konsequenzen unserer Entscheidungen absehen, oft wissen wir nicht, welcher Weg für uns der beste ist. Stefan, das Orakel von Barmbek, aber weiß genau das. Zumindest manchmal.

Schon vor Jahrhunderten sind die Menschen mit ihren Fragen zu ihm, Stefan dem Orakel, gegangen, um sich bei ihm den Rat der Götter einzuholen. Zugegeben: Nicht immer haben sie wirklich verstanden, was Stefan ihnen sagen wollte. Aber sie wussten danach doch immer, was zu tun war. Eines Tages jedoch verschwand Stefan – man sagt, er sei der vielen Ratschläge müde geworden und habe sich zu einem langen Schlaf zurückgezogen. Nach vielen Jahrhunderten nun wurde er wiederentdeckt. Welche Weisheiten wird Stefan unseren Zeitgenossen mitzuteilen haben? Fragen wir ihn doch einfach!

Was steckt drin?

Stefan besteht aus einem einfachen Arduino Uno, einem Servomotor, vier LEDs und drei Infrarot-Distanzsensoren. Die Distanzsensoren befinden sich vertikal angeordnet an der Handfläche des Roboters. Sobald sich ein Gegenstand etwa 10-20 cm vor den Sensoren befindet, sind diese „aktiv“ (siehe Code). Ist der mittlere Sensor aktiv, weiß Stefan, dass sich eine Hand direkt vor seiner Hand befindet und bewegt seine eigene Hand nicht. Zieht der Fragesteller seine Hand aber nun z.B. nach unten, wird der mittlere Sensor deaktiviert. Da aber der unterste zuletzt aktiviert war, weiß Stefan, dass die Hand des Fragestellers nach unten bewegt wird, und kann seine Hand dementsprechend auch nach unten bewegen. (Nach oben funktioniert der Ablauf genauso.)

Die Bewegung des Arms wird über einen Servomotor gesteuert, der eine Traglast von 8 kg hat. Hier wird die Position in jedem Durchlauf entweder nach unten oder nach oben angepasst, je nachdem, welche Richtung die Distanzsensoren erkannt haben.
Stefans Augen sind durch vier LEDs beleuchtet (pro Auge eine rote und eine grüne). Tritt jemand das erste Mal vor Stefan und aktiviert den mittleren Distanzsensor, leuchten seine Augen auf. Erst nachdem die Frage beantwortet wurde, gehen die LEDs wieder aus.
Der Fragesteller bewegt den Arm einmal ganz nach oben und dann wieder ganz nach unten. Erst wenn er exakt diese Reihenfolge einhält, wird über ein MP3-Modul, das an den Arduino angeschlossen ist, eine zufällige Antwort ausgegeben.

Diese Antwort ist in unserem Fall nicht wirklich zufällig, da wir bloß ein MP3-Modul bekommen konnten, das immer nur den nächsten Track auf einer SD-Karte abspielen kann. Somit ist die Reihenfolge zwar zufällig erstellt, die Reihenfolge bleibt jedoch immer gleich.
 

Making of

Beyond the screen Slider Image – Bevor wir bei unserem endgültigen Konzept „Stefan“ angekommen sind, haben wir viel ausprobiert. Unser erstes Modell sollte mit den „Haaren“ rascheln, wenn sich eine Hand nähert. Wir tauften es liebevoll auf den Namen „Shy Monster“.

Bevor wir bei unserem endgültigen Konzept „Stefan“ angekommen sind, haben wir viel ausprobiert. Unser erstes Modell sollte mit den „Haaren“ rascheln, wenn sich eine Hand nähert. Wir tauften es liebevoll auf den Namen „Shy Monster“.

Beyond the screen Slider Image – Das war „Shy Monster“ von innen. Ein Ultraschall-Entfernungsmesser sagt dem Arduino, wenn sie eine Hand nähert – dann beginnt die Oberfläche mit den „Haaren“ zu wackeln. Grundideen von Stefan waren hier also schon vorhanden.

Das war „Shy Monster“ von innen. Ein Ultraschall-Entfernungsmesser sagt dem Arduino, wenn sie eine Hand nähert – dann beginnt die Oberfläche mit den „Haaren“ zu wackeln. Grundideen von Stefan waren hier also schon vorhanden.

Beyond the screen Slider Image – Links ist der erste Entwurf von Stefan zu sehen: ein Roboterarm, der sich nach oben oder unten bewegt, wenn sich jemand davor bewegt. Als Entfernungssensoren wurden hier drei Infrarot-Distanzsensoren verwendet. Wie man hier sieht: Begonnen haben wir damit, den Arm mit den Distanzsensoren zu bauen. Dabei mussten die Sensoren an längere Kabel gelötet werden und am Arm entlang zum Arduino geführt werden. Hier war es wichtig, dass die Kabel genug Raum für die Bewegung des Arms lassen. Danach haben wir den Aufsatz des Servomotors mit dem beweglichen Holzarm verschraubt und diesen dann ebenfalls an den Arduino angeschlossen.

Links ist der erste Entwurf von Stefan zu sehen: ein Roboterarm, der sich nach oben oder unten bewegt, wenn sich jemand davor bewegt. Als Entfernungssensoren wurden hier drei Infrarot-Distanzsensoren verwendet. Wie man hier sieht: Begonnen haben wir damit, den Arm mit den Distanzsensoren zu bauen. Dabei mussten die Sensoren an längere Kabel gelötet werden und am Arm entlang zum Arduino geführt werden. Hier war es wichtig, dass die Kabel genug Raum für die Bewegung des Arms lassen. Danach haben wir den Aufsatz des Servomotors mit dem beweglichen Holzarm verschraubt und diesen dann ebenfalls an den Arduino angeschlossen.

Beyond the screen Slider Image – Das erste Innenleben von Stefan – er wirkt noch etwas sperrig und roh. Drinnen sind ein Breadboard mit Arduino und einer 9V-Batterie zu erkennen.

Das erste Innenleben von Stefan – er wirkt noch etwas sperrig und roh. Drinnen sind ein Breadboard mit Arduino und einer 9V-Batterie zu erkennen.

Beyond the screen Slider Image – Den Tempel haben wir dann mit Styropor, Gips und Acrylfarbe gebaut und den Arm eingekleidet. Unter dem Kopf versteckt: Stefans geheimnisvolle Seele.

Den Tempel haben wir dann mit Styropor, Gips und Acrylfarbe gebaut und den Arm eingekleidet. Unter dem Kopf versteckt: Stefans geheimnisvolle Seele.

Beyond the screen Slider Image – Hier haben wir einen schon recht weit gediehenen Entwurf von „Stefan“ in unserem Kurs vorgestellt.

Hier haben wir einen schon recht weit gediehenen Entwurf von „Stefan“ in unserem Kurs vorgestellt.

Beyond the screen Slider Image – Stefan ist fast fertig. Die Technik wurde in einer schwarze Holzbox verbaut, die LEDs wurden angeschlossen und hinter die Augen der Maske geklebt. Stefans Maske wurde mit Modelliermasse gemacht. Hier fehlt es noch an ein wenig Deko – und sein Gesicht sieht noch etwas nackicht aus. Wir möchten, dass er noch einen kräftigen, dunklen Teint bekommt. Die Programmierung des Ganzen ist übrigens während des Prozesses entstanden und wurde immer an den aktuellen Stand des Projekts angepasst.

Stefan ist fast fertig. Die Technik wurde in einer schwarze Holzbox verbaut, die LEDs wurden angeschlossen und hinter die Augen der Maske geklebt. Stefans Maske wurde mit Modelliermasse gemacht. Hier fehlt es noch an ein wenig Deko – und sein Gesicht sieht noch etwas nackicht aus. Wir möchten, dass er noch einen kräftigen, dunklen Teint bekommt. Die Programmierung des Ganzen ist übrigens während des Prozesses entstanden und wurde immer an den aktuellen Stand des Projekts angepasst.

Beyond the screen Slider Image – Stefans Gesicht mit zünftiger „Patina“.

Stefans Gesicht mit zünftiger „Patina“.

Beyond the screen Slider Image – Das ist Stefan, wie wir ihn auf der Ausstellung präsentiert haben! Der Fragesteller stellt sich vor Stefan, setzt sich die Kopfhörer auf und hält seine Hand vor Stefans. Wenn dessen Augen leuchten, denkt der Fragesteller fest an seine Entscheidung oder spricht sie laut aus. Dann nimmt er Stefans Hand und führt sie bis ganz nach unten. Sobald die Hand ganz unten angekommen ist, gibt Stefan eine Antwort und die Hand schnellt nach oben.

Das ist Stefan, wie wir ihn auf der Ausstellung präsentiert haben! Der Fragesteller stellt sich vor Stefan, setzt sich die Kopfhörer auf und hält seine Hand vor Stefans. Wenn dessen Augen leuchten, denkt der Fragesteller fest an seine Entscheidung oder spricht sie laut aus. Dann nimmt er Stefans Hand und führt sie bis ganz nach unten. Sobald die Hand ganz unten angekommen ist, gibt Stefan eine Antwort und die Hand schnellt nach oben.

Macher

Julia Wirth, Sladjana Witt und Moritz Stoll

machen

Machmichleer