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Arduino IDECode schreiben und hochladen

Beyond the Screen Keyvisual – Arduino IDE

Code schreiben ist schwer? Nö, gar nicht. Du musst bloß erstmal wissen, wo Du anfangen musst, dann geht alles Weitere ganz easy. Und am besten startest Du in der Arduino-Software, auch Arduino IDE (für „integrated development environment“) genannt.

Das brauchst Du

  • Computer (Mac, Windows, Linux)
  • die Arduino-Software (findest Du hier)
  • 1 x Arduino-Board

Installieren

  1. Gehe mit Deinem Browser auf diese Seite (https://www.arduino.cc/en/Main/Software).
  2. Wähle Dein Betriebssystem aus, auf dem Du gerne coden möchtest. 
  3. Suche Dir aus, ob Du etwas spenden möchtest oder einfach auf „Just Download“ klickst (das ist die Variante für arme Studierende). 
  4. Die Software wird heruntergeladen, und Du kannst sie installieren wie jede andere Software auch. 
  5. Öffne die installierte Software.

How to

Beyond the screen Slider Image – Es öffnet sich ein Fenster, das in etwa so aussieht wie dieses hier auf dem Bild. Hier können wir sehr schnell die Grundstruktur eines Programms sehen. Es gibt immer ein Setup, gekennzeichnet mit dem Befehl void setup() { Nach der geschweiften Klammer können wir Code eintragen, dieser wird nur ein einziges Mal am Anfang des Programms ausgeführt. Hier definieren wir zum Beispiel, ob ein Pin auf unserem Arduino ein Input (Eingang) oder Output (Ausgang) sein soll.

Es öffnet sich ein Fenster, das in etwa so aussieht wie dieses hier auf dem Bild. Hier können wir sehr schnell die Grundstruktur eines Programms sehen. Es gibt immer ein Setup, gekennzeichnet mit dem Befehl void setup() { Nach der geschweiften Klammer können wir Code eintragen, dieser wird nur ein einziges Mal am Anfang des Programms ausgeführt. Hier definieren wir zum Beispiel, ob ein Pin auf unserem Arduino ein Input (Eingang) oder Output (Ausgang) sein soll.

Beyond the screen Slider Image – Der zweite Teil des Codes ist der Loop, dieser startet nach dem Befehl void loop() { Alles, was wir hier schreiben, wird immer und immer wieder ausgeführt. Gewissermaßen bis ans Ende aller Tage. Schauen wir uns das Ganze mal in einem Beispiel an.

Der zweite Teil des Codes ist der Loop, dieser startet nach dem Befehl void loop() { Alles, was wir hier schreiben, wird immer und immer wieder ausgeführt. Gewissermaßen bis ans Ende aller Tage. Schauen wir uns das Ganze mal in einem Beispiel an.

Beyond the screen Slider Image – Beispiel „Blink“: Das bekannteste Code-Beispiel für einen Arduino ist wohl „Blink“; und weil es eben so bekannt ist, gibt es das auch direkt bei der Software dazu. Wie der Name schon nahelegt, geht es darum, etwas zum Blinken zu bringen – und zwar die eingebaute LED auf dem Arduino. Um das Beispiel zu öffnen, klicke in Deiner oberen Leiste auf „File“ → „Examples“ → 01.Basics → Blink. Es öffnet sich jetzt ein neues Fenster mit dem richtigen Code.

Beispiel „Blink“: Das bekannteste Code-Beispiel für einen Arduino ist wohl „Blink“; und weil es eben so bekannt ist, gibt es das auch direkt bei der Software dazu. Wie der Name schon nahelegt, geht es darum, etwas zum Blinken zu bringen – und zwar die eingebaute LED auf dem Arduino. Um das Beispiel zu öffnen, klicke in Deiner oberen Leiste auf „File“ → „Examples“ → 01.Basics → Blink. Es öffnet sich jetzt ein neues Fenster mit dem richtigen Code.

Beyond the screen Slider Image – Zuerst sehen wir jetzt ganz viel grauen Code – und unser Setup und Loop sind gar nicht zu sehen. Dieser graue Code sind sogenannte Kommentare. Der Autor des Codes hat sie eingefügt, um den Code verständlicher zu machen. Sie werden vom Programm komplett ignoriert und ändern nichts. Auch bei vielen der Beispiele, die Du auf der beyond the screen-Seite findest, wirst Du auf Kommentare stoßen. Kurze Kommentare auf einer Linie markierst Du, indem Du zwei Schrägstriche machst (//). Längere Kommentare beginnen mit /* und Enden mit */, so wie hier zu sehen.

Zuerst sehen wir jetzt ganz viel grauen Code – und unser Setup und Loop sind gar nicht zu sehen. Dieser graue Code sind sogenannte Kommentare. Der Autor des Codes hat sie eingefügt, um den Code verständlicher zu machen. Sie werden vom Programm komplett ignoriert und ändern nichts. Auch bei vielen der Beispiele, die Du auf der beyond the screen-Seite findest, wirst Du auf Kommentare stoßen. Kurze Kommentare auf einer Linie markierst Du, indem Du zwei Schrägstriche machst (//). Längere Kommentare beginnen mit /* und Enden mit */, so wie hier zu sehen.

Beyond the screen Slider Image – Scrollen wir weiter nach unten, erkennen wir unsere bereits bekannte Struktur. Im Setup steht pinMode(LED_BUILTIN, OUTPUT); Hier wird festgelegt, dass die eingebaute LED (LED_BUILTIN) ein Ausgang, also ein OUTPUT, ist. Wir erinnern uns: Dieser Teil des Codes wird nur einmal ganz am Anfang ausgeführt.

Scrollen wir weiter nach unten, erkennen wir unsere bereits bekannte Struktur. Im Setup steht pinMode(LED_BUILTIN, OUTPUT); Hier wird festgelegt, dass die eingebaute LED (LED_BUILTIN) ein Ausgang, also ein OUTPUT, ist. Wir erinnern uns: Dieser Teil des Codes wird nur einmal ganz am Anfang ausgeführt.

Beyond the screen Slider Image – Darunter folgt wie gewohnt der Loop. In diesem sehen wir digitalWrite(LED_BUILTIN, HIGH); – mit diesem Befehl wird der eingebauten LED (LED_BUILTIN) gesagt, dass sie angehen soll (HIGH). Der nächste Schritt ist delay(1000); – dieser Codeschnipsel sagt einfach, dass das Programm für 1000 Millisekunden anhalten soll. Im nächsten Teil digitalWrite(LED_BUILTIN, LOW); sagen wir der eingebauten LED, dass sie ausgehen soll. Im Code steht dafür LOW. Danach wird wieder 1000 Millisekunden gewartet: delay(1000);

Darunter folgt wie gewohnt der Loop. In diesem sehen wir digitalWrite(LED_BUILTIN, HIGH); – mit diesem Befehl wird der eingebauten LED (LED_BUILTIN) gesagt, dass sie angehen soll (HIGH). Der nächste Schritt ist delay(1000); – dieser Codeschnipsel sagt einfach, dass das Programm für 1000 Millisekunden anhalten soll. Im nächsten Teil digitalWrite(LED_BUILTIN, LOW); sagen wir der eingebauten LED, dass sie ausgehen soll. Im Code steht dafür LOW. Danach wird wieder 1000 Millisekunden gewartet: delay(1000);

Beyond the screen Slider Image – Jetzt wollen wir den Code natürlich auch auf unser Arduinoboard bringen. Dazu verbinden wir dieses erstmal mithilfe eines USB-Kabels mit unserem Computer. Dann müssen wir dem Programm noch sagen, was wir angeschlossen haben und wo wir es angeschlossen haben. Klicke dazu in der oberen Leiste auf „Tools” und wähle bei „Boards:” Dein Board aus. Wir nutzen für fast alle Beispiele, die Du bei Beyond the Screen findest, das „Arduino/Genuino Uno”. Wählen wir also dieses aus. Dann klicken wir wieder auf „Tools” → „Port:”. Hier gibt es vielleicht ein bisschen mehr Auswahl, aber irgendwo findest Du auch hier „Arduino/Genuino Uno”, das wählen wir also an.

Jetzt wollen wir den Code natürlich auch auf unser Arduinoboard bringen. Dazu verbinden wir dieses erstmal mithilfe eines USB-Kabels mit unserem Computer. Dann müssen wir dem Programm noch sagen, was wir angeschlossen haben und wo wir es angeschlossen haben. Klicke dazu in der oberen Leiste auf „Tools” und wähle bei „Boards:” Dein Board aus. Wir nutzen für fast alle Beispiele, die Du bei Beyond the Screen findest, das „Arduino/Genuino Uno”. Wählen wir also dieses aus. Dann klicken wir wieder auf „Tools” → „Port:”. Hier gibt es vielleicht ein bisschen mehr Auswahl, aber irgendwo findest Du auch hier „Arduino/Genuino Uno”, das wählen wir also an.

Beyond the screen Slider Image – Jetzt klicken wir in unserem Programm auf das Feld mit dem Häkchen, damit wird das Programm einmal daraufhin durchgecheckt (Verify), ob es auch keine Fehler enthält. Da wir das Beispiel nicht verändert haben, sollte das Programm keine Fehlermeldung ausspucken. Wir können das Beispiel übertragen, dafür klicken wir auf das Feld mit dem Pfeil neben dem Häkchen (Upload).

Jetzt klicken wir in unserem Programm auf das Feld mit dem Häkchen, damit wird das Programm einmal daraufhin durchgecheckt (Verify), ob es auch keine Fehler enthält. Da wir das Beispiel nicht verändert haben, sollte das Programm keine Fehlermeldung ausspucken. Wir können das Beispiel übertragen, dafür klicken wir auf das Feld mit dem Pfeil neben dem Häkchen (Upload).

Siehst Du?

Coden ist doch eigentlich wirklich ganz easy – nach unserem kleinen Blink-Beispiel bist Du nun in der Lage, das Arduino IDE benutzen! Das ist total wichtig, denn wir werden es immer wieder für alle möglichen Projekte benutzen. Wenn wir Dir Code mitliefern, ist dieser kommentiert. Und wenn es mal etwas ganz Neues gibt, werfen wir Dich auch nicht ins kalte Wasser, sondern zeigen Dir genau, was wir tun. Und wenn Du mal gar nicht weiter weißt, ist Google meist Dein bester Freund, denn im Netz gibt es eine riesige Arduino-Community!

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